
St. Jakob ist nun unverkennbar zu einer Baustelle geworden. Nun ist es in der Kirche dunkel. Die Fenster sind von innen verkleidet und damit vor herabfallenden Kalkstücken geschützt. Das Licht kommt von Bauscheinwerfern.
Ein Raumgerüst ermöglicht den Handwerkern alle Stellen an den Wänden und im Gewölbe zu erreichen. Die Bänke sind mit Folien verpackt. Orgel, Altar, Kanzel und Taufengel sind eingehaust und damit auch gut geschützt. Zur Orgel gelangt man durch eine kleine Tür, und so können Frau Apitz und die Orgelschüler auch jetzt noch üben. Die Gewerke Gerüstbau und Einhausung haben ihre Arbeit zunächst abgeschlossen. Von einer Malerfirma werden die Gewölberippen und Ornamente abgeklebt. Mit dem Abschlagen des Innenputzes ist in diesen Tagen begonnen worden. In enger Abstimmung mit der Baubetreuung durch das Architekturbüro ds architects und dem Restaurator Herrn Schmidt wird entschieden, welche Putzflächen entfernt werden und welche Putzteile erhalten bleiben. Dabei muss der Sandstein besonders geschützt werden. Wenn man auf dem Gerüst direkt davor steht, sind die Schäden noch deutlicher zu sehen als wen man sonst vom Boden ins Gewölbe hochblickt. Als nächster Schritt wird dann die Kirche wieder angeputzt. Bei Untersuchungen wurde festgestellt, dass das Holz unter den Kirchenbänken teilweise morsch ist. Nun hoffen wir, dass zum Ende der Innensanierung diese Reparatur auch noch erledigt werden kann und natürlich auch dass die Bauarbeiten planmäßig weitergehen.